Das Pebka Besenreiser Glossar – alles was Du wissen musst

Ein großer Teil der Bevölkerung leidet heute unter Veränderungen der Oberflächenadern in den Beinen. Das Resultat sind Besenreiser und Krampfadern, die nicht nur vom kosmetischen Standpunkt wenig attraktiv sind, sondern, besonders bei Krampfadern, zu ernsten gesundheitlichen Konsequenzen führen können, die frühzeitig vermieden werden sollten.

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Wie entstehen Besenreiser und Krampfadern?

Krampfadern und Besenreiser entstehen durch die gleichen Ursachen. Die Venen, deren Aufgabe es ist, das Blut zum Herzen zurück zu transportieren, erweitern sich und bilden sackartige Ausbuchtungen, in denen sich das Blut staut. Eine genaue Ursachenanalyse gibt es auf besenreiser-entfernen.net nachzulesen. Handelt es sich dabei um kleinste Venen an der Oberfläche, so entstehen die Besenreiser, die sich durch kleine strichförmige rötlich bis blaue Verfärbungen äußern, die sich stark verzweigen und netzförmig ausbreiten. Die Besenreiser sind hauptsächlich ein kosmetisches Problem, da sie hässlich wirken, wenn man im Sommer kurze Hosen und Kleider ohne Strümpfe trägt. Deshalb ist es vom medizinischen Standpunkt nicht unbedingt erforderlich, die Besenreiser entfernen zu lassen und die Krankenkasse übernimmt diese Behandlung auch nicht.

Was kann man gegen Besenreiser unternehmen?

Wer auf schöne Beine Wert legt und die Besenreiser entfernen möchte, kann diese beim Arzt veröden oder lasern lassen. Man kann auch eine spezielle Besenreiser Creme auftragen. Diese werden in der Regel zwei Mal täglich aufgetragen und mit leichten Bewegungen in die Haut einmassiert. Sie dringen tief in das Bindegewebe ein und wirken in vielen Fällen auf der Basis von Vitamin K1, das eine verstärkte Durchblutung bewirkt und außerdem die Gerinnungsfähigkeit erhöht. Diese Cremes kann man in der Apotheke oder Drogerie rezeptfrei kaufen.

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Vorbeugend kann nur wenig gegen die Besenreiser getan werden. Sie sind zum größten Teil von einer Bindegewebsschwäche ausgelöst, die von gewissen Faktoren begünstigt wird. Wer zum Beispiel die Pille nimmt, läuft ein größeres Risiko, Besenreiser zu entwickeln. Deshalb kann zur Vermeidung der hässlichen Venenerweiterungen die Entscheidung zu einer anderen Verhütungsmethode empfohlen werden. Auch Bewegung trägt dazu bei, eine gute Venengesundheit aufrecht zu erhalten. Obschon Besenreiser sich oft nicht völlig vermeiden lassen, so kann man jedoch zumindest vermeiden, dass sie sich zu Krampfadern entwickeln. Gehen auf festem Untergrund, Wandern, Schwimmen und Entstauungsgymnastik sind ausgezeichnet dazu geeignet, um den Venen Entlastung zu gewähren. Einige Übungen dienen zur Venengymnastik und können auch im Büro durchgeführt werden, um die Beine bei Perioden langen Sitzens zu entlasten. Im Sitzen kann man die Füße jeweils zehn Mal kreisen lassen und die Fußspitzen heben und senken. Diese Übungen kann man zwei bis drei Mal am Tag wiederholen. Ein kaltes Abduschen der Beine, besonders morgens nach dem Aufstehen, tut den Venen ebenfalls gut. Das überschlagen der Beine beim Sitzen sollte man jedoch vermeiden, weil das zu Blutstau führt, der die Bildung von Besenreisern und Krampfadern begünstigt. Wer täglich viel sitzt, kann auch mit dem Tragen von Stützstrümpfen dazu beitragen, die Besenreiser zu vermeiden.

So verläuft die Behandlung beim Arzt

Sind die Besenreiser schon größer, so kann man sich für eine Verödung entscheiden. In der medizinischen Fachsprache wird dieser Prozess als Sklerosierung bezeichnet. Dabei nimmt der Arzt zunächst eine örtliche Betäubung vor und spritzt dann mit einer feinen Nadel das Verödungsmittel in die Venen. Dadurch wird im Bereich der Einspritzung eine Reizung ausgelöst die verursacht, das die Venenwände miteinander verkleben. Nach einigen Tagen sind die Besenreiser mit der Methode von besenreiser-entfernen.net verschwunden. Während der ersten Tag empfiehlt der Arzt, Kompressionsstrümpfe  zu tragen, um Druck auf das Gewebe auszuüben. Mit dieser Methode werden regelmäßig gute Erfolge erzielt, vorausgesetzt, das die Venen große genug sind, so dass der Arzt das Verödungsmittel einspritzen kann. Je nach Anzahl und Ausmaßen der Besenreiser können mehrere Behandlungen notwendig sein, um das Problem vollkommen zu beheben. Nach der Behandlung kann es zu leichten Schmerzen und zu einem brennenden Gefühl kommen. In vereinzelten Fällen können sich auch braune Flecken auf der Haut bilden. Heute werden die Besenreiser auch oft mit der Laser Methode behandelt, die bei feinen Venen einige Vorteile bietet:

  • Es sind keine Einspritzungen notwendig
  • Keine schmerzhaften Nebenwirkungen
  • Das Tragen vom Kompressionsstrümpfen ist nicht notwendig

Beim Lasern wird die geballte Energie des Laserstrahls auf die feinen Venen gerichtet und wird dort von der roten Blutfarbe aufgenommen. Dies hat zur Ursache, dass die Blutkörperchen gewissermaßen implodieren. Durch die entstehenden Druckwelle kollabieren die Venenwände und die Blutpartikel, die sich an ihnen absetzen, bringen sie zum verkleben. Je nach Beschaffenheit der Besenreiser kann sich der Arzt auch für eine kombinierte Methode entscheiden, wobei sowohl die Verödung als auch das Lasern zum Einsatz kommt. Einige Ärzte benutzen auch alternative Methoden und die Webseite medizin.de rät beispielsweise dazu, sich genau vom Arzt über die einzelnen Möglichkeiten informieren zu lassen, bevor man sich zu einer Behandlungsmethode für die Entfernung der Besenreiser entscheidet.

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Wie unterscheiden sich Besenreiser von Krampfadern?

Während Besenreiser feine Venen sind, die sich unmittelbar unter der Hautoberfläche befinden, handelt es sich bei den Krampfadern um größere Venen, die sich tiefer in der Haut befinden. Die Besenreiser ziehen keine gesundheitlichen Konsequenzen nach sich. Die Krampfader hingegen können im Laufe der Zeit verschiedene Beschwerden verursachen:

  • Schmerzen
  • Wadenkrämpfe
  • Hautveränderungen mit Schuppen
  • Venengeschwür
  • Venenthrombose

Wegen dieser gesundheitlichen bedenken ist es ratsam, Krampfadern rechtzeitig behandeln zu lassen, bevor es zu Komplikationen kommt. Aus diesem Grund trägt die Krankenkasse auch in den meisten Fällen die Krampfadernbehandlung. Liegen große Krampfadern vor, so ist das Tragen von Stützstrümpfen dringend angeraten, bis man eine Behandlung durchführen lassen kann. Bei den Krampfadern gibt es genau wie auch bei den Besenreisern verschiedene Behandlungsmethoden. Sind die Krampfader noch nicht allzu ausgeprägt, so kann man sie nach dem gleichen Prinzip wie bei den Besenreisern veröden lassen. In verschiedenen Fällen kann es notwendig sein, die Krampfader operativ zu entfernen. Dieser Eingriff sollte nur von einem Facharzt, dem so genannten Phlebologen, ausgeführt werden. Die Krampfadern können ganz oder teilweise entfernt werden. Man spricht dabei von Stripping oder Teilstripping. Dabei wird eine Sonde in die Vene eingeführt, die entfernt werden soll und an deren Ende wieder herausgeführt.

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Danach wird die Krampfader durchtrennt und mit der Sonde herausgezogen. Da diese Behandlungsmethode minimal-invasiv ist, bleiben auch so gut wie keine Narben zurück. Es können während eines Eingriffs auch mehrere Krampfadern gezogen werden. Der Eingriff wird entweder mit örtlicher Betäubung oder mit einer Teilnarkose ausgeführt. Nur in wenigen Fällen ist eine stationäre Behandlung erforderlich. In der Regel kann der Patient nach dem Eingriff nach Hause gehen. Jedoch gilt es, die ärztlichen Anweisungen nach der Operation strickt zu befolgen und über die verordnete Zeit Kompressionsstrümpfe zu tragen. Ein großer Vorteil der Operation besteht in der Tatsache, dass einmal gezogene Krampfadern sich nicht neu bilden.

Behandlungsmethoden für Krampfadern im Überblick

Es gibt heute eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten für Krampfadern mit denen es möglich ist, dem Patienten entsprechend der Ausprägung der Krampfadern eine best mögliche Therapie zukommen zu lassen. Einige dieser Methoden sind:

  • Chiva-Methode: Dieses Verfahren wird bei Krampfadern von geringer Ausprägung eingesetzt. Der Arzt arbeitet mit Ultraschall, um die erkrankten Venen zu finden und bindet diese ab. Dadurch verkümmern sie nach einiger Zeit.
  • Miniphlebektomie: Diese Methode wird vom Arzt benutzt, wenn nur einige Seitenäste  der Vene erkrankt sind. Diese können durch kleine Schnitte einzeln entfernt werden.
  • Crossektomie: Bei diesem Eingriff werden die Verbindungen zwischen den oberflächlichen Venen und den Tiefenvenen durchtrennt.

Welche Behandlungsmöglichkeit vorzuziehen ist, hängt in großem Maß von der Art der Krampfader ab. Obschon generell nur von Krampfadern gesprochen wird, gibt etliche Varianten, die sich durch unterschiedliche Eigenschaften auszeichnen:

  • Besenreiser  sind feine Venen direkt unter der Hautoberfläche
  • Retikuläre Varizen sind feine Hautvenen, die sich netzförmig ausbreiten
  • Stammvarizen sind die Hauptadern an der Hautoberfläche
  • Seitenastvarizen sind die Seitenarme der Hauptvenen
  • Perforansvarizen verbinden die Oberflächenvenen mit den Tiefenvenen

Um eine gezielte Behandlung erfolgreich einzusetzen ist es notwendig, die genaue Art der Krampfader zu bestimmen. Deshalb ist es auch wichtig, bei der Behandlung einen erfahrenen Phlebologen vorzuziehen.

Hausmittel gegen Besenreiser und Krampfadern

Schon unsere Großmütter wurden von Krampfadern und Besenreisern geplagt und wußten sich oft mit Hausmitteln zu helfen. Zu den gebräuchlichsten Mitteln, die man auch heute ausprobieren kann gehört das Weinlaub Extrakt. Musste man früher noch die Weinblätter einsammeln und daraus Aufgüsse bereiten, kann man den Wirkstoff heute in zahlreichen Cremen finden, die rezeptfrei erhältlich sind. Das Mittel trägt zur Durchblutungsförderung bei und kräftigt die Venen. Auch der Apfelessig wirkt durchblutungsfördernd. Zur Anwendung befeuchtet man ein Tuch mit Apfelessig und reibt die betroffenen Stellen damit täglich ein. Der Apfelessig sollte etwa 30 Minuten einziehen, bevor man ihn wieder abspült.

Mit diesen Hausmitteln kann man jedoch bestenfalls dazu beitragen, ein weiteres Ausbreiten der Krampfadern zu verzögern. Haben sich die Krampfadern einmal gebildet, so gehen sie von allein nicht wieder zurück und eine ärztliche Behandlung ist in jedem Falle notwendig. Das sollte man sich besonders vor Augen halten, bevor man in teurere Produkte aus der Drogerie investiert, die nicht, wie oft versprochen, in der Lage sind, die Krampfadern zurückzubilden.

Tipps zum Vorbeugen:

  • Übergewicht vermeiden
  • Beine so oft wie möglich hoch lagern
  • Keine hohen Absätze tragen
  • Langes Sitzen und Stehen vermeiden
  • Für Bewegung sorgen
  • Kalte Beinduschen am Morgen

Besenreiser im Gesicht

Auch im Gesicht kann es zu Besenreisern kommen. Man spricht dabei von Couperose. Dabei handelt es sich um erweiterte Kapillargefäße, die entweder einzeln oder netzförmig auftreten können und meist an den Wangen oder der Nase auftreten. Die Ursachen für diese Besenreiser sind jedoch nicht mit den Besenreisern an den Beinen zu vergleichen. Oft sind sie Vorboten für die Hauterkrankung Rosacea, können aber auch auf andere Krankheiten wie beispielsweise Lebererkrankungen hinweisen. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Arzt aufzusuchen, um die Ursache für die Bildung der Besenreiser zu klären. In vielen Fällen erweisen sie sich als völlig harmlos  und man kann überlegen, ob man sie aus kosmetischen Gründen entfernen lassen möchte. Man kann auch diese Besenreiser beim Hautarzt mit Laser entfernen lassen. Sie können jedoch auch mit Grünstift unter dem Make-up leicht verdeckt werden. Rauchen, Alkohol und der Genuss von Kaffee haben einen negativen Effekt auf die Couperose und sollten deshalb weitgehend reduziert werden.  Auch scharfe Gesichtspflegemittel und übermässige Sonneneinstrahlung begünstigen die Couperose.  Sauna und Dampfbad können ebenfalls zur einer stärkeren Ausbildung der Couperose beitragen. Bei den Besenreisern im Gesicht ist es, ebenso wie bei den Krampfadern, sinnvoll, gleich den Hautarzt aufzusuchen. Viele Produkte, die zu hohen Preisen angeboten werden, lösen das Problem nämlich nicht. Die ärztliche Behandlung mit dem Laser ist wirksam, der einzige Nachteil ist, dass die feinen Äderchen wiederkommen können.